Marianne Wydler
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Foto: Sigrid Estrada

Biografie
16. Dezember 1939 in Zürich bis 15. Dezember 2016 in Zürich
Nach dem Besuch der Textilfachschule Brünn liess sich Marianne Wydler an der Textilfachschule Zürich zur Textildesignerin ausbilden (Schülerin von Johannes Itten). Von 1962 bis 1965 war sie als Textildesignerin in Kopenhagen tätig, wo sie mit ihren Werken 1964 an der Gruppenausstellung Surrealism in Copenhagen präsent war. Nach ihrer Rückkehr stellte sie in verschiedenen Gruppenausstellungen in der Schweiz aus. Daneben arbeitete sie als Illustratorin für renommierte Zeitungen, Zeitschriften und Unternehmen. In Zürich und während ängeren Aufenthalten in Paris und London arbeitete sie als freischaffende Designerin und Malerin. Nach mehreren Jahren in New York, wo sie sich ausschliesslich der Malerei widmete, kehrte sie Ende 1985 wieder in die Schweiz zurück. Neben der Malerei nahm die Zeichnung einen zunehmend wichtigen Stellenwert in ihrem künstlerischen Schaffen ein.
Ihre erste Einzelausstellung in Europa richtete 1975 die Galerie Esther Hufschmid in Zürich ein, die erste in den Vereinigten Staaten die Swiss Center Gallery in New York im Jahr 1982. Die bis anhin letzte Ausstellung, eine Gedenkausstellung, widmete ihr 2017 das Art Dock Zürich.

Werkstipendien
Stipendien der Stadt Zürich für Bildende Kunst 1967, 1970 und 1973

Einzelausstellungen Auswahl)
1975 Malerei & Grafiken, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1981 Bilder und Zeichnungen, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1982 Paintings and Drawings, Swiss Center Gallery, New York
1984 Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1988 Bilder und Zeichnungen, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1990 Bilder und Zeichnungen, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1992 Galerie Vogtei, Herrliberg
1996 Malerei, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
2002 Malerei, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
2010 Galerie in der Schüür, Bülach
2011 Galerie Metzler, Windlach
2015 Galerie Im Zöpfli, Luzern
2017 Gedenkausstellung Marianne Wydler, Art Dock Zürich, Zürich

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1964 Surrealism in Copenhagen, Kopenhagen
1966 Galerie Obere Zäune, Zürich
1967 Magischer Realismus und Pop-Realismus, Galerie im Weissen Haus, Winterthur
1968 Abstrakte, Magische und Pop-Realisten aus der Schweiz, Tübingen
1969 Phantastische Figuration. 50 junge Schweizer Künstler, Helmhaus Zürich, Zürich
1969 Künstler aus drei Generationen, Städtische Kunstkammer zum Strauhof, Zürich
1970 Ausstellungsgalerie „Viadukt“ im Kunsthaus Zürich, Zürich
1972 Werk und Werkstatt, Städtische Kunstkammer zum Strauhof, Zürich
1973 Zurich à Lausanne. 3 générations d’artistes zurichois. Peinture et sculpture, Musée Historique de l’Ancien Evêché, Lausanne
1973 Kunsthaus Aarau, Aarau
1975 Thema Fenster, Galerie Trittligasse, Zürich
1977 Galerie an der Stadthausgasse des Kunstvereins Schaffhausen, Schaffhausen
1977 Die Ratte, Galerie Baviera, Schulze & Baltensperger, Zürich
1983 Swiss Artists Living in New York, The Swiss Society of New York, New York
1987 Rückblende mit Glanzlichtern. 1969–1987, Städtische Kunstkammer zum Strauhof, Zürich
1993 Das Bild hinter dem Bild. Eine Ausstellung zum Thema Kunst und Geheimnis, Kunstmuseum Olten, Olten
1993 ITTEN-Schüler stellen aus, Galerie Marie-Louise Wirth, Hochfelden
1994 Wie schön dürfen Bilder sein?, Kunstmuseum Olten, Olten
1994 20 Jahre Galerie Esther Hufschmid, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
1997 Galerie Carla Renggli, Zug
2004 Zeitlinie 30. Ein Jubiläum, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
2009 7 Positionen in der Malerei, Galerie Esther Hufschmid, Zürich
2011 Der letzte Akt 2, Galerie Hufschmid Staffelbach, Zürich
2012 Vom Essen und Trinken – vom Fressen und Saufen, OXYD, Winterthur

Bibliografie (Auswahl)
Maria Netter, „Phantastische Figuration. 50 junge Schweizer im Zürcher Helmhaus“, in: Die Weltwoche, Nr. 1865, 8. August 1969.
Fritz Billeter, „Neue Tendenzen“, in: Paul Nizon (Hg.), Zürcher Almanach, Zürich 1968.
„Was ist Pop-Art?“ [Interview mit Marianne Wydler], in: Schweizer Jugend, Nr. 13, 26. März 1970, S. 4.
Paul Nizon, „Marianne Wydler“, in: Swiss made. Portraits, Hommages, Curricula, Zürich/Köln 1971.
Paul Nizon, „Die Malerin Marianne Wydler. Unvereinbares wird vereint“, in: Turicum. Monatszeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft,
September 1971, S. 31–33.
„Marianne Wydler“, in: Werk und Werkstatt, Ausst.-Broschüre, Zürich 1972.
Fritz Billeter, „Das Aargauer Kunsthaus prüft das Zürcher Kunstklima“, in: Tages-Anzeiger, 14. September 1973, S. 21.
Ludmila Vachtova, „Marianne Wydler-Hersh”, in: Richard Pichler (Hg.), Swiss Artists in New York, New York 1985, S. 108–110.
„Kunst in Zürich. Facetten der Wirklichkeit. Ausstellung im Strauhof”, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 24, 30. Januar 1987, S. 38.
Peter Killer, „Das Leben – nur eine Episode. Marianne Wydler, Lili Roth-Streiff und Emmi Adler im Strauhof”, in: Tages-Anzeiger, 23. Februar 1987.
Conradin Wolf, „Stilleben – altmeisterlich anmutend“ (Galerie Esther Hufschmied), in: züri-tip (Beilage des Tages-Anzeigers),
15. Januar 1988, S. 44–45.
Sabine Weder-Arlitt, „Marianne Wydler / Karl Guldenschuh in der Galerie Hufschmied“, in: Zürichsee-Zeitung, Rubrik „Kultur, Roman“, Nr. 8,
12. Januar 1988, o. S.
Dieter Bachmann [Bildauswahl], in: DU. Zeitschrift der Kultur, 49, Nr. 12: Weiss, Dezember 1989, Tafel 28, S. 78–79.
Peter Killer, „Was sich oben zusammenbraut. Bildbetrachtungen, neuste Folgen“, in: Tages-Anzeiger, 15. September 1990, S. 15
Caroline Kesser und Peter Killer, Die Hässlichkeit ist ein Übel, aber die überlegene Schönheit auch, Lesebuch im Zusammenhang mit der
Ausstellung Wie schön dürfen Bilder sein im Kunstmuseum Olten, 1994.
Martin Kraft, „Die Kunst kein Moos anzusetzen. Marianne Wydler“, in: züritip (Beilage des Tages-Anzeigers),Nr. 48, 1996, S. 68.
Martin Kraft, „Alltag“ [Rubrik Galerienrundgang], in: Züritipp (Beilage des Tages-Anzeigers), 6. September 2002, S. 71.
Ueli Abt, „New York war ein fruchtbarer Boden“, in: Der Landbote, 25. Juni 2010, S. 22.
Paul Nizon, „Marianne Wydler. Beauté gastronomique, peur et vide“, in: Le Cahier dessiné. Revue paraissant une fois par an, Nr. 11,
April 2016, Paris, o. S. (18 Seiten).
Ewa Hess, „So long, Marianne“, in: Private View. Erleuchtungen und Vernissagen, Blog des Tages-Anzeigers, 25. Januar 2017, http://blog.tagesanzeiger.ch/privateview/index.php/36769/so-long-marianne/ (abgerufen am 27. Januar 2017).
Fritz Billeter, „Späte Werkschau über Marianne Wydler“, in: Tages-Anzeiger, 28. Januar 2017, S. 48.